Vom Holzbau zur Stahlkonstruktion – Brückenerneuerung in Emden

Für den Bau- und Entsorgungsbetrieb Emden dürfen wir die Geh- und Radwegbrücke im Zuge des Franekerwegs über das Larrelter Tief erneuern.


Das bestehende Bauwerk wurde vollständig zurück gebaut und wird an gleicher Stelle durch einen modernen Ersatzneubau ersetzt. Unser Leistungsumfang umfasst dabei sämtliche Arbeiten – vom Abbruch der alten Brücke bis zur Herstellung des neuen Bauwerks inklusive aller zugehörigen Leistungen.
Bei der ursprünglichen handelte es sich um eine zweifeldrige Holzkonstruktion mit Durchlaufwirkung, einem Belag aus Holzbohlen sowie einem Füllstabgeländer aus Holz.
Der Ersatzneubau wird eine einfeldrige, geschweißte Stahlkonstruktion ausgeführt durch unseren Nachunternehmer Schone & Bruns aus Emden. Die Brücke weist eine Gesamtstützweite von 25,60 m auf. Für den Geh- und Radwegverkehr steht eine nutzbare Breite zwischen den Geländern von 2,50 m zur Verfügung, was einer Brückenfläche von ca. 64,00 m² entspricht.
Die Unterbauten bestehen aus rückverankerten Spundwänden mit Kopfbalken, auf denen der Überbau über Elastomerlager aufliegt. Pro Widerlager sind drei Rückverankerungen mit einer Länge von jeweils ca. 27,00 m und einer Neigung von 30° vorgesehen. Zur Sicherung der Bauwerkshinterfüllung sowie als Übergang zum Gehweg kommen Fertigteik-Winkelstützen zum Einsatz. Die Gründung erfolgt als Tiefgründung mittels Stahlspundwandbohlen mit einem Kopfbalken aus Stahlbeton.
Aufgrund der beengten Platzverhältnisse vor Ort werden die Arbeiten überwiegend vom Wasser aus durchgeführt. Für den Einhub des Überbaus ist der Einsatz eines Self Propelled Modular Transporters (SPMT) vorgesehen.

Derzeit laufen die Arbeiten auf Hochtouren – weitere Projektupdates folgen in Kürze.
