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Uel­zen, Ersatz­neu­bau Geh- und Rad­weg­brü­cke “Jung­fern­stieg­brü­cke” über die Ilmenau

Der Ersatz­neu­bau der Brü­cke über die Ill­men­au wird auf­grund erheb­li­cher Schä­den am bestehen­den Über­bau erfor­der­lich. Im Zuge der Maß­nah­me wird das vor­han­de­ne Bau­werk voll­stän­dig zurück gebaut und durch einen moder­nen Neu­bau ersetzt. 

Die neue Brü­cke wird als Deck­brü­cke in Stahl­bau­wei­se her­ge­stellt. Seit­lich ange­ord­ne­te Kas­ten­trä­ger wer­den über Querträ­ger mit­ein­an­der ver­bun­den und bil­den die Trag­kon­struk­ti­on des neu­ne Über­baus. Die Stahl­kon­struk­ti­on wird durch die Fir­ma Schmees & Lühn Holz- und Stahl­in­ge­nieur­bau aus Nie­der­lan­gen gefer­tigt, die gleich­zei­tig Auf­trag­ge­ber des Pro­jekts ist. 

Das bestehen­de Bau­werk ist auf Stahl­rohr­pfäh­len tief­ge­grün­det. Im Rah­men des Rück­baus sol­len die bei­den im Gewäs­ser der Ilmen­au vor­han­de­nen Stahl­rohr­pfäh­le wei­ter genutzt wer­den. Ergän­zend wer­den an den Ufern zwei neue Stahl­rohr­pfäh­le her­ge­stellt. Dar­über hin­aus wer­den die Pfahl­köp­fe erneu­ert und an die Anfor­de­run­gen des neu­en Bau­werks angepasst. 

Bei dem Neu­bau han­delt es sich um eine drei­fel­d­ri­ge Geh- und Rad­weg­brü­cke mit einer Gesamt­län­ge von 37,35 m zwi­schen den End­auf­la­gern. Die nutz­ba­re Ver­kehrs­brei­te zwi­schen den Gelän­dern beträgt durch­ge­hend 3,00 m und bie­tet aus­rei­chend Platz für Fuß­gän­ger und Radfahrer. 

Zur har­mo­ni­schen Ein­bin­dung in der Umge­bung wird das neue Brü­cken­bau­werk in land­schafts­an­ge­pass­ten, gedeck­ten Farb­tö­nen gestaltet. 

Mit die­sem Pro­jekt ent­steht eine moder­ne und lang­le­bi­ge Infra­struk­tur, die den Anfor­de­run­gen an Sicher­heit, Funk­tio­na­li­tät und Gestal­tung glei­cher­ma­ßen gerecht wird. 

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